Nettly

Genauigkeit

Eine Zahl auf dem Bildschirm glaubt man. Deshalb steht hier offen, woran wir sie messen — und wo die Grenzen liegen.

Woran wir messen

Anders als Deutschland veröffentlicht Österreich keinen maschinenlesbaren Programmablaufplan für die Lohnverrechnung. Als Prüfstein dient stattdessen der offizielle Brutto-Netto-Rechner des Bundesministeriums für Finanzen. Er ist der Rechner des Ministeriums selbst und lässt sich öffentlich bedienen — die Vergleichswerte stammen also direkt aus der amtlichen Quelle.

Für eine Reihe von Testfällen — verschiedene Gehälter, mit und ohne 13. und 14. Gehalt, mit Kindern und Familienbonus, mit Alleinverdienerabsetzbetrag, an den Beitragsgrenzen und knapp über der Freigrenze des Jahressechstels — vergleichen wir unser Ergebnis mit dem des amtlichen Rechners, auf den Cent. Die Fälle decken bewusst die Ränder ab, an denen sich Fehler zeigen. Datenstand: 2026-08-07.

Was das prüft

Der Abgleich deckt die ganze Kette ab: wie deine Eingaben auf die Bemessungsgrundlagen abgebildet werden, den Lohnsteuertarif, die begünstigte Besteuerung der Sonderzahlungen, die Sozialversicherung mit ihren Höchstbeitragsgrundlagen und die Absetzbeträge. Stimmt das Netto auf den Cent mit dem amtlichen Rechner überein, sind all diese Bausteine zugleich bestätigt.

Was das nicht ist

Es ist keine amtliche Zertifizierung. Es ist die Übereinstimmung mit dem öffentlichen Rechner des Finanzministeriums — ein starker, nachvollziehbarer Beleg, aber eben ein Abgleich, kein Gütesiegel. Individuelle Sonderfälle, die der Rechner bewusst nicht abbildet (siehe Methodik), sind vom Vergleich ausgenommen. Maßgeblich für deine Abgabe sind allein die amtlichen Vorschriften; dieser Rechner ist eine Schätzung und keine Steuerberatung.

Womit gerechnet wird, steht unter Methodik; woher die Zahlen stammen, unter Quellen.