Über den Gehaltsrechner
Ein österreichischer Gehaltsrechner, der das Jahressechstel ernst nimmt, exakt rechnet und deine Beträge am Gerät lässt.
Warum Österreich einen eigenen Rechner braucht
Wer in Österreich fragt, was vom Bezug übrig bleibt, fragt fast nie nach zwölf Monatsgehältern. Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration sind für die meisten Angestellten kollektivvertraglich festgeschrieben, und sie werden nicht wie ein laufender Bezug versteuert, sondern innerhalb des Jahressechstels begünstigt: erst ein Freibetrag, dann sechs Prozent, darüber gestaffelt siebenundzwanzig und fünfunddreißigdreiviertel Prozent. Ein Rechner, der davon nichts weiß, nennt ein Monatsnetto, das mit dem Jahresergebnis nichts zu tun hat. Deshalb ist die österreichische Fassung dieses Projekts kein umgestellter deutscher Rechner, sondern ein eigenes Modul mit eigenem Tarif, eigenen Beitragssätzen und eigener Sechsteldeckelung.
Was sonst noch anders ist
Neben den Sonderzahlungen unterscheidet sich die Sozialversicherung an Stellen, die man leicht übersieht: Die Höchstbeitragsgrundlage gilt für laufende Bezüge monatlich und für Sonderzahlungen mit einem eigenen Jahresbetrag. Der Arbeitslosenversicherungsbeitrag ist für kleine Einkommen gestaffelt und beginnt bei null. Der Wohnbauförderungsbeitrag liegt in Wien höher als im übrigen Bundesgebiet, und die Arbeiterkammerumlage gibt es in Deutschland gar nicht. Jede dieser Größen steckt einzeln im Rechner und ist im Ergebnis aufklappbar, statt in einer Sammelzeile zu verschwinden.
Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne Datenabgabe
Es gibt keine Registrierung, keine zurückgehaltene Bezahlfassung und keinen Export, der plötzlich eine Adresse verlangt. Die gesamte Rechnung läuft am Endgerät; die eingegebenen Beträge werden nirgendwohin übertragen. Das ist im Netzwerkprotokoll des Browsers nachprüfbar und auf der SeiteDatenschutzerklärung im Einzelnen beschrieben.
Woran sich das Ergebnis messen lassen muss
Bei einem Gehaltsrechner ist Genauigkeit nicht ein Merkmal unter mehreren, sondern die einzige Frage. Die Berechnung wird deshalb Fall für Fall gegen den amtlichen Brutto-Netto-Rechner des Bundesministeriums für Finanzen gestellt und auf den Cent verglichen; was bestätigt ist und was offen bleibt, steht ungeschönt unter Genauigkeit. Welcher Wert welcher Fundstelle entstammt, steht unter Quellen, der Rechenweg selbst unter Methodik.
Wer das betreibt und wovon
Hinter dem Projekt steht eine Einzelperson, nicht ein Verlag und nicht eine Jobplattform, die nebenbei Lebensläufe einsammeln möchte. Getragen wird es bislang aus eigener Tasche; die Betriebskosten sind gering, weil nichts gerechnet werden muss, was ein Server rechnen könnte. Sollte später Werbung dazukommen, steht das an dieser Stelle, bevor es geschieht — an der Berechnung und am Verbleib deiner Eingaben ändert es nichts.